AVRS WebJournal
Ausgabe 3/2004
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Astronomischer Verein Remscheid e.V. |
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Auf dieser Seite sind Pressemeldungen aus dem vergangenen Quartal gesammelt und ansatzweise ausgewertet. Die Masse an Ereignissen und Ergebnissen in Astronomie und Raumfahrt verbietet es, selektiv einige wenige Meldungen herauszugreifen und ausführlich darzustellen. Statt dessen sind die Meldungen thematisch geordnet und meist mit Verweisen auf ausführlichere Artikel versehen. Neues zu Vorgängen im AVRS finden Sie nicht in dieser Rubrik! Sehen Sie dazu in der Rubrik "Aus dem Verein" auf der Titelseite nach. Einen leichten Zugriff auf alte Nachrichtenübersichten haben Sie über die WebJournal-Startseite. |
InhaltAmateurastronomieTeleskope & Observatorien Raumfahrt Erde & Sonnensystem Exoplaneten Sterne, Gasnebel & Galaxien Kosmologie Fundamentale Physik |
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AmateurastronomieDer VenustransitDer Venus-Transit vom 8. Juni 2004 war natürlich für Millionen von Schaulustigen weltweit ein faszinierendes Spektakel. Doch auch semi-professionelle und professionelle Beobachter konnten interessante Ergebnisse erzielen. In einem von der ESO koordinierten Beobachtungsprogramm für Amateurastronomen konnte die Distanz Sonne-Erde bis auf 0.001% genau bestimmt werden, während die beim letzten Transit im Jahre 1882 Distanz um 0.1% vom korrekten Wert abwich. Die Venus-Atmosphäre konnte von manchem Amateur dadurch beobachtet werden, daß durch Lichtbeugung die sonnenabgewandte Seite der Venus aufgehellt wurde. Auch die Fachastronomen hatten ihre Freude an dem Transit. Die Venus-Atmosphäre konnte nun spektroskopisch untersucht werden, wurde sie doch von der Sonne "durchleuchtet". Exoplaneten-Forscher konnten Methoden testem, mit denen vor Sternen vorbeiziehende Planeten durch die mit der Bedeckung des Sterns einhergehende schwache Verdunkelung des Sterns gefunden werden sollen. Beobachtungen mit dem Satelliten TRACE fanden erneut Indizien dafür, daß der "Tropfeneffekt" wie bereits seit längerem vermutet durch das begrenzte Auflösungsvermögen von Teleskopen hervorgerufen wird. weitere Informationen:
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C/2004 F4 (Bradfield) am Morgenhimmel sichtbar:
Cosmic Mirror 276C/2001 Q4 (NEAT) und C/2002 T7 (LINEAR) gut sichtbar im Mai, erstmals seit 1911 zwei mit blossem Auge sichtbare Kometen am Himmel, NEAT von Europa aus nach Helligkeitsmaximum beobachtbar, LINEAR nur am Suedhimmel sichtbar: Cosmic Mirror 277Amateurrakete erreicht 124km Höhe: Cosmic Mirror 277Perseidensturm um den 11. August?: Cosmic Mirror 277 |
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Teleskope & ObservatorienVLT-Instrument AMBER in BetriebAm 23. März wurden erstmals Beobachtungen mit dem Astronomical Multi Beam Recombiner (AMBER) am VLI-Interferometer (VLTI) durchgeführt. Erfolgreich wurde das Licht von zwei Einzelteleskopen der vier Teleskopen des VLT zusammengeführt. Durch die Überlagerung des Lichtes von bis zu drei getrennten Teleskopen des VLT werden in Zukunft im Infraroten Beobachtungen mit einem bisher unerreichten Auflösungsvermögen möglich sein. Das das Auflösungsvermögen durch die Zusammenschaltung weit von einander entfernten Teleskopen gesteigert werden kann nutzt die Radioastronomie bereits seit Jahrzehnten. Hierzu müssen die Strahlengänge der unterschiedlichen Teleskope bis auf einen Bruchteil der Wellenlänge genau phasengerecht auf einen Punkt fokussiert werden. In der Radioastronomie wird diese Fokussierung der zuvor digitalisierten Signale mathematisch in einem Computer realisiert. Aufgrund der heutigen Technik müssen bei Teleskopen im optischen und infraroten Bereich die Traflen aber mechanisch vereinigt werden. Da die Wellenlängen dabei im Mikrometerbereich liegen ist dies technisch erst in den letzten Jahren realisierbar geworden. AMBER arbeitet im Bereich zwischen 0.6 und 2.5 Mikrometern und soll spektrale Auflösungen bis 10000 erreichen. Damit können z.B. Sternoberflächen und die Kerne aktiver Galaxien studiert werden, vielleicht sind einst gar Beobachtungen Extrasolarer Planeten möglich. Auch ein deutsches Institut ist an dem Projekt beteiligt: während die Federfühung bei Instituten in Nizza und Grenoble liegt, lieferte das Max-Planck-Institut für Radioastronomie die Kamera samt Datenerfassung. weitere Informationen:
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Erster Spiegel am LBT, Firstlight später in diesem Jahr:
Cosmic Mirror 276Empfänger mit 7 Pixeln in Arecibo: Cosmic Mirror 276Roboter-Wartung des HST?: AstroNews Mai,
Cosmic Mirror 277ESA stellt Instrument für HST-Nachfolger JWST: Cosmic Mirror 277Britisches Interferometer bekommt Glasfaser Verbindungen: Cosmic Mirror 277First-Light von VLT-Instrument VISIR für Fotografie und Spektroskopie bei 10 bis 20 μm: Cosmic Mirror 277 |
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RaumfahrtSpaceShipOne erreicht das WeltallAm 21. Juni erreichte das privat finanzierte SpaceShipOne das All. Damit ist der erste private Flug ins All Geschichte. Das mittlerweite FAA-zugelassene Raumschiff wurde in 15 km Höhe vom Trägerflugzeug WhiteKnight abgeworfen und erreichte eine Höhe von 100124 Metern. Damit wurde die per Definition in 100 km liegende Grenze zum Weltraum knapp überschritten. Um den als Ansari X-Prize bekannten Preis für das erste für den regelmäßigen Raumflugverkehr geeignete Raumschiff zu gewinnen müssen allerdings zwei Flüge mit zwei Passagieren (oder entsprechendem Ballast) innerhalb von 14 Tagen durchgeführt werden. Das ist für den späten September geplant. Zuvor müssen allerdings wesentliche Mängel am Schiff beseitigt werden. Dramatische Steuerprobleme hatten während des ersten Fluges fast zum Flugabbruch geführt, der geplante Kurs wurde um 20 km verfehlt. weitere Informationen:
Die ISS verkommtEs lärmt auf der ISS wie auf einer Hauptstraße, die Raumanzüge sind undicht, manchmal geht ein unheimliches Knacken durch den Rumpf und wann die reguläre Versorgung der Raumstation wieder aufgenommen wird ist unklar. Was als ambitioniertes Projekt zur Sicherung des Fortschritts der Menschheit begann droht nun als orbitaler Schrotthaufen zu enden. Die ISS steckt in einer tiefen Kriese. Ende Juni sollte bei einem Raumspatziergang die Stromversorung eines Lagekreisels der ISS repariert werden. Die sorgen für die Ausrichtung der Raumstation im All. Ohne die Lagekreisel - zwei von vieren waren defekt - gerät die ISS ins Taumeln. Aufgrund von Mängeln an den amerikanischen Raumanzügen sollten für den Ausstieg russische Modelle genutzt werden. Das erforderte allerdings aufgrund von Bedienungsproblemen der Schleuse auch die Verwendung einer russischen Luftschleuse und somit einen Umweg auf der Strecke vom Ausstieg zur Reparaturstelle. Letztendlich wurden die Anzüge offenbar sogar noch ein wenig zurechtgebastelt und Kommunikation über Handzeichen wurde erforderlich. Soweit sollte es aber garnicht erst kommen: Der Spatziergang wurde nach 14 Minuten wegen eines Lecks in einem Anzug abgebrochen! In einem zweiten Versuch gelang ein paar Tage später die Reparatur dann schließlich. Dennoch illustriert die Geschichte die dramatischen Umstände an Bord der ISS. Vor allem der Mangel an Nachschub durch die weiterhin ausgesetzten Shuttleflüge macht der Raumstation zu schaffen. Aber gemäß Bushs "Weltraum-Visiönchen" (siehe WebJournal 2/04) ist auch nicht auf Besserung zu hoffen. Die USA haben nun den Erdfernen Raum als Ziel für die bemannte Raumfahrt gewählt. Da dies aber realitätsfern erscheint bedeutet die "Vision" de facto den Ausstieg der USA aus der bemannten Raumfahrt. Gäbe es keine internationalen Verpflichtungen, so würde die US-Beteiligung an der ISS sofort eingestellt. So müssen wohl Europa und Russland zusammen ihre ISS-Investitionen retten. Jüngst wurde ein potentieller Nachfolger der russischen Sojus-Kapseln vorgestellt. Die USA erscheinen gegenwärtig nicht als denkbarer Partner. weitere Informationen:
Testshuttle Phoenix landet vollautomatischAm 8. Mai erfolgte der erste Testflug des Testträgers Phoenix, mit dem Technologien für das europäiasche Shuttle Hopper getestet werden. Nach dem Abwurf durch einen Hubschrauber in 2400 Metern höhe kehrte das Vehikel in einem knapp zweiminütigen Gleitflug vollautomatisch zu einer Landebahn zurück. Der Endhaltepunkt lag nur 10 cm neben der Bahnmitte. Bei den im nordschwedischen Kiruna durchgeführten Tests wurden so die enormen Fähigkeiten der auf (Differential-)GPS basierenden autonomen Steueranlage unter Beweis gestellt. Hopper soll einst auf einem Raketenschlitten starten und so als voll wiederverwendbares Raumfahrzeug Startkosten senken. Mit dem Betrieb des Gleiters ist aber nicht vor 2015 zu rechnen. Das Projekt wird gegenwärtig nur von Deutschland finanziert. Das DLR ist an dem Projekt maßgeblich beteiligt, während der Gleiter selbst von EADS gebaut wurde. weitere Informationen:
Raumfahrttechnik rettet 6000 RehkitzeBisher geraten häufig Rehe und andere Tiere in Mähmaschienen. Ein auf Erfahrungen mit Fernerkundungssensoren
besierendes Wild-Warngerät, welches im hohen Gras verborgene Tiere findet, kann dies verhindern. Seit 1999 befindet
sich der "Wildretter" im Praxistest. Bisherige Ergebnisse des zunächst privat von einem DLR-Mitarbeiter
lancierten Projektes sind vielversprechend
( Mit Hilfe eines Infrarot-Sensors kann die Körperwärme der Tiere erfaßt werden. Dieser Sensor kann allerdings durch Sonneneinstrahlung verwirrt werden. In der kommenden Generation soll deshalb eine Kombination von IR- und Mikrowellensensoren die Zuverlässigkeit des Systems erhöhen. Galileo-SatNav: Kooperation mit GPS, US-Einfluß unklarBereits seit Jahren liegt die EU wegen dem europäischen Satellitennavigationssystem Galileo mit den USA im Clinch. Nun scheint
es eine Einigung gegeben zu haben
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Sojuz TMA-4 besucht die ISS:
AstroNews April,
Cosmic Mirror 276ESA sucht "Kosmische Vision 2015-25, reorganisiert Struktur: Cosmic Mirror 276Ionentriebwerk von SMART-1 absolviert 2000 Arbeitsstunden: Cosmic Mirror 276China startet 2 Kleinsatelliten: Cosmic Mirror 276X43-A Scramjet arbeitete wirklich: Cosmic Mirror 276"Staubteufel" auf Mars Gefahr für Astronauten?: AstroNews April14 Jahre Hubble Space Telescope - Ein Geburtstagsgeschenk: AstroNews AprilSexualität - Ein Problem bei Raummissionen: Telepolis-WeltraumUSA starten Killer-Satelliten: SPIEGEL OnlineAuf der Atombombe ins All - Ein US-Projekt der 1960er: SPIEGEL OnlineMexikanische Luftwaffe zeigt UFO-Video, Ölfackeln wahrscheinlichste Erklärung: SPIEGEL Online I,
SPIEGEL Online II,
SPIEGEL Online IIIESA veröffentlicht falsches Foto der Chinesichen Mauer: AstroNews MaiLuftschiffe als Satelliten-Ersatz: Telepolis-WeltraumChina - Raumstation statt Mondlandung: SPIEGEL OnlineAmateurrakete erreicht 124km Höhe: Cosmic Mirror 277RapidEye - Jeden Tag ein Bild von jedem Punkt der Erde: AstroNews JuniBessere Kontrolle von Weltraumschrott: AstroNews Juni |
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Erde & SonnensystemAsteroid Sedna hat keinen MondWie in der letzten Ausgabe berichtet wurde kürzlich ein weit hinter der Plutobahn gelegener Asteroid mit einem Durchmesser zwischen 1300 km und 1700 km entdeckt, der aufgrund seiner minimalen Sonnenentfernung von gigantischen 76 AE der Oortschen Wolke zugeschrieben wird. Die Lichtkurve des Asteroiden hat eine Periode von 40 Tagen, woraus eine Rotationsdauer von gleicher Dauer abgeleitet wird. Derartig geringe Rotationsperioden lassen sich nur schwer erklären, wenn man keine Wechselwirkung mit anderen Himmelskörpern annimmt. Neue Beobachtungen mit dem Hubble Space Telescope zeigen keinen Mond um Sedna, der als Wechselwirkungspartner vermutet wurde. Damit lassen sich Modelle der Entstehung von Sedna einschränken, da diese nun erklären müssen wie Sedna bereits mit einer geringen Rotationsgeschwindigkeit versehen geboren wurde. Die HST-Beobachtungen lösen weiterhin Sedna nicht als Scheibe auf. Somit muß der Durdchmesser Sednas weniger als 1600 km betragen. weitere Informationen:
Neues vom MarsDie Mars Exploration Rovers haben ihre geplante Lebensdauer bereits überschritten und die Hauptmission vollbracht -
und sind weiterhin im Dienst. Spirit hat mittlerweile die Columbia Berge erreicht, während Opportunity nach längerer
Erkundung des Randes des Kraters Endurance in sein Inneres hinabfährt. Die Altersprobleme beginnen langsam bei den Rovern: ein
Rad von Spirit klemmt, behindert aber (noch nicht) die Fortbewegung (
Für einigen Wirbel sorgte die mögliche Sichtung eines Flugobjektes durch Spirit (
Bei MarsExpress sind fast alle Checks zufriedenstellend abgeschlosen. Allerdings machen die Antennen des MARSIS Bodenradars
Probleme. Die noch zusammengefalteten Antennen könnten beim Entfalten wild um sich schlagen und die Sone beschädigen, wie
sich nun zeigte. Man zögert deshalb das Instrument in Betrieb zu nehmen. Sollte das Bodenradar, welches Wasservorkommen bis in
mehrere Kilometer Tiefe kartieren sollte, nicht zum Einsatz kommen käre dies ein Tiefschlag. Unterdessen wurden weitere Mittel
für die deutschen Bildauswerten genehmigt (
Massensterben auf der ErdeDer Krater des Asteroideneinschlags von vor 250 Millionen Jahren ist entdeckt worden vor der Küste
Australiens. Bei diesem Einschlag starb der Großteil aller damals existierenden Arten
(80% an Land, 90% im Meer) offenbar über einem kurzen
Zeitraum hinweg aus. Bruchstücke des Asteroiden wurden bereits zuvor in antarktischen Sedimenten entdeckt.
Falls Einschläge wirklich mit Artensterben einhergehen, so ist der bereits bekannte Einschlag von vor 65 Millionen Jahren,
zu dem zeitgleich die Dinosaurier ausstarben, somit kein einzelnes Ereignis mehr
( Der Zusammenbruch des Erdmagnetfeldes hingegen, der sich alle paar hunderttausend Jahre während der Umkehr der Pole
des Erdmagnetfeldes ereignet, scheint zu keiner das Artensterben erhöhenden Strahlenbelastung zu führen. Bisher
nahm man an, daß die hochenergetischen Teilchen des Sonnenwindes bei fehlendem Erdmagnetfeld die Erdoberfläche
ungehindert erreichen. In Computersimulationen deutscher Forscher zeigte sich nun jedoch, daß die Wechselwirkung
des Sonnenwindes mit der Erdatmosphäre starkes Ersatz-Magnetfeld erzeigen kann. Somit sollte das Zusammenbrechen des
Erdmagnetfeldes kein Massensterben bedingen
( Cassini-Huygens: Saturnerkundung beginnt!Am 1. Juli schwenkte die NASA-Sonde Cassini in eine Umlaufbahn um den Saturn ein
( Bereits am 11. Juni passierte Cassini den äußeren Saturnmond Phoebe und funkte die ersten Detail-Aufnahmen des
Mondes überhaup zur Erde. Insgesammt erhofft man sich Aufschluß über die
Entstehungsgeschichte des Mondes zu erhalten: Handelt es sich um einen eingefangenen Asteroiden oder einen im Saturnorbit
entstandenen Mond? Die Bilder mit einer Auflösung von bis zu 13 Metern pro Pixel zeigen helle Strukturen
an den Rändern vieler Krater. Entsprechend könnte Phoebe im inneren aus Eis bestehen, welches nur von einer
dunklen Schicht an der Oberfläche überlagert wird. Dies wüde Phoebe eher in die Nähe von eingefangenen
Kometen und Kuipergürtel-Objekten als in die von Asteroiden und normalen Monden rücken.
( Am 25. Dezember wird dann die Sonde Huygens abgesprengt, die am 14. Januar 2005 auf dem Saturn-Mond Titan - dem einzigen Mond im Sonnensystem mit einer dichten Atmosphäre - niedergehen. Was den Lander bei seinem mehrstündigen Abstieg und vor allem der Landung erwartet ist unklar. Radarbeobachtungen legten kürzlich Seen, wenn nicht gar Ozeane, auf der Mondoberfläche nahe. Homepages der Missionen:
Die irdische Klimageschichte der vergangenen 740000 JahreEine am Dome C in der Antarktis auf 3000m hinabgetriebene Eisbohrung enthällt Schneefälle aus mindestens 740000 Jahren.
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SonneGenesis Sonnenwind-Mission fast beendet, Rückkehr am 8. September: Cosmic Mirror 276MissionenStart der japanischen Mond-Sonde Lunar-A wegen Rückrufaktion verzögert: Cosmic Mirror 276Rosetta getestet, C/2002 T7 (LINEAR) beobachtet: AstroNews Mai,
AstroNews JuniESA-Mission Swarm soll Erd-Magnetfeld ab 2009 untersuchen: Telepolis-Weltraum,
AstroNews Juni,
Cosmic Mirror 277Pluto-Sonden Nachfolger Horizons II für den Flug in den Kuiper-Gürtel?: Cosmic Mirror 277KleinkörperZielasteroid von Hayabusa (Ankunft Sommer 2005) im Zisier des Arecibo-Radars: Cosmic Mirror 276Erste Auswertung des Kometenrendevouz von Stardust: AstroNews April,
Cosmic Mirror 277Neuer Asteroid mit kleinsten bekannten Orbit: Cosmic Mirror 277Farbe von Asteroiden ändert sich mit deren Alter: Cosmic Mirror 277Kamen DNA-Vorläufer aud dem All?: AstroNews JuniPlanetenBeagle 2 Verlust - Interview mit dem Vater der Sonde: SPIEGEL OnlineMars-"Gullies" doch durch Staub statt Wasser?: AstroNews MaiZweifel an Mikroben in Mars-Meteorit ALH84001: AstroNews MaiMarsExpress - Valles Marineris in 3D: AstroNews JuniEin "Fluß" unter der Lupe: AstroNews JuniTitan-Oberfläche im Visier des VLT: Telepolis-Weltraum,
AstroNews April,
Cosmic Mirror 276Titanatmosphäre bei Transit vor dem Krebsnebel im Röntegenbereich studiert: Cosmic Mirror 276Titanmeere hätten hohe Wellen: AstroNews AprilJupiter - Modell sagt Temperatursturz und Verschwinden von Stürmen voraus: Cosmic Mirror 276Verena-Venusbilder reprozessiert: Cosmic Mirror 276Erde und MondErdrotation - Astronomie für den Alltag: AstroNews Mai |
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ExoplanetenWird ESA-Planetensucher Eddington doch gebaut?Wie in der
Ausgabe 1/04
berichtet wurde das für die Exoplanetensuche geplante Raumteleskop Eddington im November 2003 gestrichen. Nun aber steht es
an erster Stelle unter den Projekten auf der Warteliste
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Exoplanet durch Mikrolensing entdeckt?:
Cosmic Mirror 276Zwei neue Transit Planeten, sehr nahe am Mutterstern: AstroNews Mai,
Cosmic Mirror 276Bahnen in der Habitablen Zone zu 2/3 stabil?: AstroNews April.
Ähnliche Studie auch für Systeme mit bekannten Planeten durchgeführt:
Telepolis-WeltraumExtrasolarer Komet in Spektrum entdeckt: AstroNews AprilExoplanet von HST fotografiert: Cosmic Mirror 277"Terrestrial Planet Finder" soll aus zwei gänzlich getrennten Missionen bestehen (Koronograph und Interferometer): Cosmic Mirror 277 |
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Sterne, Gasnebel & GalaxienEntstand die Sonne in turbulenter Umbegung?Die in Meteoriten gefundenen Isotope legen nahe, daß es im jungen Sonnensystem das Isotop Eisen-60 gab. Dieses Isotop wiederum kann nur im Inneren von massereichen Sternen erbrütet werden und wird bei Supernovae - also bei Explosionen massereicher Sterne - freigesetzt. Solche Sterne explodieren aufgrund der enorm kurzen Lebenszeit dieser Sterne (einige Millionen Jahre) in der Nähe ihres Entstehungsortes, in dessen Umgebung sich typischerweise weitere Sterne bilden. Diese Analyse legt nun nahe, das die Sonne selbst in der Umgebung eines massereichen Sternes entstanden ist und der solare Urnebel durch den Wind einer Supernova mit Eisen-60 angereichert wurde. weitere Informationen:
Neuer Spiralarm der Milchstrasse entdecktDie Durchmusterung der Milchstraße in der 21-cm-Linie des atomaren Wasserstoffs offenbarte nun einen bisher übersehenen Arm des Milchstraßensystems. Der etwa 65000 Lichtjahre (20 kpc) vom Galaktischen Zentrum Entfernte Arm paßt in das Bild der bereits bekannten Arme und kann auch die Fortsetzung eines der bereits bekannten Arme sein. weitere Informationen:
Größe von Sgr A* gemessenMit dem VLBA konnte bei Wellenlängen zwischen 1.3 cm und 7 mm erstmals eine nicht punktförmige Quelle am Ort des Galaktischen Zentrums beobachtet werden. Es handelt sich dabei nicht um das schwarze Loch selbst, sondern um die das Objekt umgebenden hell leuchtenden Gasmassen. Die beobachtete Struktur hat eine Größe von 24 Schwarzschildradien und würde damit knapp in die Erdbahn passen. Neben den Beobachtungen selbst, die technisch an den Grenzen des möglichen liegen, muß die Datenanalyse mit äußerster Vorsicht vorgenommen werden, da die Streuung der Strahlung an Gas zwischen der dem Schwarzen Loch und der Erde die Quelle künstlich vergrößert. Diese Beobachtungen sind ein wesentlicher Schritt hin zu der Beobachtung des "relativistischen Schattens" um das Schwarze Loch herum, welcher endgültig einen Schluß auf die Natur des zentralen Objektes unserer Galaxie ermöglichen wird. Denn ein endgültiger Beweiß für die Existenz Schwarzer Löcher steht noch aus. weitere Informationen:
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In Schlagzeilen |
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SternentstehungRiesenstern mit Akkretionsscheibe beobachtet?: AstroNews MaiSterneDreidimensionale Bewegungsinformation für 14000 Sterne: Cosmic Mirror 276Ein Planetarischer Nebel in Detail: AstroNews MaiDas "Rote Rechteck" im Visier des HST: AstroNews MaiRöntgen-Aktivitätszyklen von Sternen: AstroNews MaiKohlenstoff-Zyklus in Sternen langsamer als bisher geschätzt: SPIEGEL OnlineDie Massen der ersten Sterne: AstroNews JuniHST untermauert Problem mit Hipparcos Paralaxen: Cosmic Mirror 277Doppelstern mit jeweils 80 Sonnenmassen in beiden Komponenten: Cosmic Mirror 277Sonnenähnliche Aktivitätszyklen auch bei anderen Sternen, Maunder-Minima unüblich: Cosmic Mirror 277Ultrajunger Zeißer Zwerg ist "nackter" Sternenkern: AstroNews JuniMasse von Braunem Zwerg über Doppelsternbewegung gemessen: Telepolis-Weltraum
AstroNews JuniNeutronenstern oder Schwarzes Loch in Überrest von SN 1986J entdeckt?: Telepolis-WeltraumInterstellare MaterieGalaxienDer Kanibalismus des Andromeda Nebels: Cosmic Mirror 276Mini-Galaxien im Fornax Haufen: AstroNews AprilStaubtorus in aktiver Galaxie nachgewiesen: Telepolis-WeltraumAndromeda IX - Eine übersehene Zwerggalaxie: AstroNews Juni,
Cosmic Mirror 277Quasare sitzen in ansonsten unauffälligen Galaxien: Cosmic Mirror 277Diffuses heißes Gas im Galaktischen Zentrum unverstanden: AstroNews Juni |
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KosmologieMaximum der Sternentstehungsrate erst vor 5 Milliarden JahrenDie Analyse uns eher nahestehender Galaxien erbrachte jüngst ein eher unerwartetes Resultat: Offenbar liegt das Maximum
der Sternentstehungsrate im Universum erst 5 Milliarden Jahre zurück (also etwa bei z = 0.5).. Bisherige Studien, die aus
Beobachtungen von entstehenden,
weit von uns entfernten Galaxien im jungen Universum die Sternentstehungsrate gemessen hatten, legten ein Maximum der
Sternentstehungsrate vor 8 Milliarden Jahren nahe, also jenseits z = 1 (
Die neue Studie Verwandte Daten aus dem Sloan Digital Sky Survey. Die Sternentstehungsgeschichte der Galaxien wurde aus deren Farbe abgelesen. Man variiert Modelle der Sternentstehungsrate bis man junge und alte Sterne in einer Mixtur erhält welche genau zu den in einer Galaxie beobachteten Farben paßt. |
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Das Universum als Trichter:
Telepolis-WeltraumRotverschobene Wasserstoffabsorbtion im Meterwellenbereich als mögliche Sonde für das junge Universum: AstroNews MaiEin vollständiger Galaxienhaufen-Katalog für kosmologische Zwecke: AstroNews Mai,
Cosmic Mirror 277Röntgen-Studie von Galaxienhaufen untermauert existenz Dunkler Energie: AstroNews Mai,
Cosmic Mirror 277Kohlenstoff-Zyklus in Sternen langsamer als bisher geschätzt, Sterne in Kugelhaufen somit um 14 Milliarden Jahre alt: SPIEGEL Online |
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Fundamentale PhysikGravitation auf dem PrüfstandAm 20. April startete die seit Jahrzehnten geplante Sonde Gravity Probe B ins All. An Bord befinden sich vier ultrapräzise
Kreisel. eine der Vorhersagen der Allgemeinen Relativitätstheorie ist, daß die Drehachsen der Kreisel durch die
Präsenz der Erde in einer voraussagbaren Weise beeinflußt werden sollen. Gravity Probe B hat das ambitionierte Ziel
der präziseste Test von Vorhersagen der Allgemeinen Relativitätstheorie zu sein (
Auch die Monddistanzmessung mit Millimeter-Genauigkeit testet Gravitationstheorien (
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Die Feinstrukturkonstante ist konstant:
Cosmic Mirror 276Der Urknall aus Sicht der Schleifen-Quantengravitation: Telepolis-Weltraum |
v.i.S.d.P.: Jens Kauffmann, webjournal@tiscali.de