AVRS WebJournal
Ausgabe 1-2/2003
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Astronomischer Verein Remscheid e.V. |
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Auf dieser Seite sind Pressemeldungen aus dem vergangenen Quartal gesammelt und ansatzweise ausgewertet. Die Masse an Ereignissen und Ergebnissen in Astronomie und Raumfahrt verbietet es, selektiv einige wenige Meldungen herauszugreifen und ausführlich darzustellen. Statt dessen sind die Meldungen thematisch geordnet und meist mit Verweisen auf ausführlichere Artikel versehen. Neues zu Vorgängen im AVRS finden Sie nicht in dieser Rubrik! Sehen Sie dazu in der Rubrik "Aus dem Verein" auf der Titelseite nach. Einen leichten Zugriff auf alte Nachrichtenübersichten haben Sie über die WebJournal-Startseite. |
Inhalt
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Wesentliche Quellen:
Andere Nachrichtendienste:
Siehe zu diesem Thema auch die Sammlung von Online-Nachrichtendiensten. |
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Einen rein astronomischen Jahresrückblick bietet
astronews.com.
Ein
netter Text
bietet einen Überblick über das vergangene Jahr. Hyperlinks ermöglichen den raschen Sprung zu ausfürlichen Meldungen aus dem
vergangegen Jahr.
Bei
Spiegel Online - Weltraum
widmet man sich den "Top Ten" der Erkenntnisse des letzten Jahres - darunter auch Astronomie. Eine
Liste von Artikeln,
nicht ein zusammenhängender Text, wird hier geboten.
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Der diesjährige Physik-Nobelpreis ist sehr eng mit der Astronomie verknüpft. Einerseits ging es um die Begründung der
Röntgen-Astronomie, andererseits um die Erforschung solarer Neutrinos
(
Cosmic Mirror).
Auf Riccardo Giacconi entvielen 2/4 des Preises. Seine Gruppe entdeckte bereits 1962 die erste Röntgenquelle außerhalb des
Sonnensystems. Später wirkte er am Bau bedeutender Röntensatelliten mit, darunter
Chandra,
der große Röntensatellit der NASA. Er wandte sich dann aber auch administrativer Aufgaben zu. Das
STScI,
welches das "Hubble SpaceTelescope" betreibt, leitete er 12 Jahre lang. Im Jahr 1993 wurde er Direktor der
ESO,
der Europäischen Südsternwarte (hiehe hierzu auch den Artikel
Am Observatorium "La Silla" in Chile
in dieser Ausgabe), wo er 1999 ausschied. (Mehr Details bei
astronews.com.)
Ein weiteres Viertel des Preises ging an Raymond Davis jr. Der betreibt seit 1967 einen Neutrino besonderer Art, einen Tank mit 600 Tonnen
einer Chlorhaltigen Flüssigkeit (gern als "Putzmittel" bezeichnet). Von Zeit zu Zeit durcheilt ein Neutrino diesen Tank,
stößt mit einem Chlor-Atom zusammen und läst ein radioaktives Argon-Atom zurück. Diese Atome werden alle paar Wochen
ausgewaschen und verraten sich dann durch ihre Radioaktivität. Allerdings sind Neutrinos nur ganz schwer zu fassen - mühelos
durcheilen sie die gesamte Erde ohne mit ihren Atomen zusammenzustoßen. So konnte Davis bei einer Meßzeit von 30 Jahren nur 2000
Neutrinos nachweisen. Eigentlich eine magere Ausbeute für ein Lebenswerk - aber als erster Beweis dafür, daß die Sonne wirklich
durch die Fusion von Wasserstoff in ihrem Inneren leuchtet, einen Nobelpreis wert. (Mehr Details bei
astronews.com.)
Denn aus der Sonne kommen alle Neutrinos. Bis auf jene elf, die Masatoshi Koshiba 1987 nachwies. Die stammten von der Supernova 1987A, einer
im kosmischen Maßstab nahen Sternexplosion (nur 150000 Lichtjahre entfernt), deren Neutrinos auch noch auf der Erde nachweisbar waren. Was
neu war bei Koshibas Experiment: Hier konnte auch die Flugrichtung, und damit der Ursprung der einzelnen Neutrinos, bestimmt werden. Seine
mittlerweile berühmten Detektoren "Kamiokande" und "Super-Kamiokande" waren somit die ersten
"Neutrino-Teleskope" - was das letzte Viertel eines Nobelpreises wert war. (Mehr Details bei
astronews.com.)
Auch wenn in den letzten Jahren viel über Neutrinos geredet wurde (es konne bewiesen werden, das sie eine Masse haben) - mit der aktuellen Forschung hat der diesjährige Physik-Nobelpreis wenig zu tun. Dies hat aber Tradition bei diesem Preis.
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Warum berichten wir über den Tod von Grote Reber, Pionier der Radioastronomie, in der Amateur-Rubrik? Reber war nicht nur der erste
Mensch, der ein echtes Radioteleskop auf den Himmel richtete und 1941 eine Karte des Radio-Himmels erstellte - er war auch reiner Amateur! Nach
einer Zeit als Funk-Amateur strebte er nach mehr und wandte sich (mundgeblasene Rören nutzend) der Radioastronomie zu. Als Amateur wurde er
lange Zeit von der Fachwelt belächelt, heute wird seine Leistung anerkant. Der US-Amerikaner Reber starb am 20 Dezember in Tasmanien, 2
Tage vor seinem 91. Geburtstag
(
Cosmic Mirror).
Es drängt eine neue Astronomie-Zeitschrift auf den Markt. Am 13. Februar erscheint
Astronomie Heute
erstmalig im Handel. Die Zeitschrift ist der deutsche Ableger des renomierten US-Blattes
Sky & Telescope.
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Schon zuvor war klar, daß die Leoniden, in den letzten Jahren der eindrucksvollste Meteorstrom überhaupt, nach dem Jahr
2002 erst wieder 2099 auff&suml;llig erscheinen werden
(
Cosmic Mirror,
astronews.com).
Ein Grund mehr ihnen als Beobachter Aufmerksamkeit zu schenken. Und am 19. November kam es dann auch dicke
(
Cosmic Mirror,
astronews.com).
Alle paar Sekunden ein Meteor - das ist schon ein Erlebnis.
Warum gibt es in Zukunft keine ausgeprägten Leoniden mehr? In den letzten Jahren passierte die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne, jeweils gegen den 18. November, immer wieder von dem Kometen 55P/Tempel-Tuttle hinterlassene Staubströme. Schlagen die Teilchen dieser "alten Kometenschweife" in die Erdatmosphäre ein, so sehen wir einen Meteor. Leider passieren wir in Zukunft keine Staubströme mehr, was zum Erlöschen der Leoniden führt.
Es wurden organische Substanzen im Tagish Lake Meteoriten entdeckt. Der Meteorit war am 18. Januar 2000 über Kanada
niedergegangen. Nun wurden in dem Meteorit vermutlich nicht-irdische organische Substanzen entdeckt
(
astronews.com,
Cosmic Mirror).
Dies soll nicht heißen, daß das Leben aus dem All auf die Erde kam. Manche glauben aber daß die Substanzen frühem Leben
als Nahrung dienen können.
Eine neue Bestimmung des Asteroiden-Einschlagsriesikos wurde nun publiziert. Neu bei dieser Untersuchung: Man nutzte Daten von
US-Militärsatelliten, welche eigentlich Atombomben-Blitze auf der Erde suchen sollen. Doch auch massereiche Meteore erzeugen beim Einschlag
in die Erdatmosphäre einen Blitz, der ebenfalls registriert wird. Nach der neuen Untersuchung sollte ein dem Tunguska-Ereignis (aus dem
Jahr 1908) vergleichbaraer Einschlag nur etwa alle 400 Jahre vorkommen
(
astronews.com,
Cosmic Mirror).
Vor 30 Jahren endete das Mondprogramm, genauer verließ am 14. Dezember 1972 die Landefähre der 17. und letzten Apollo-Mission
den Mond
(
Telepolis-Weltraum,
Cosmic Mirror).
Und ein großangelegter Nachfolger dieses Programms ist weiterhin nicht zu sehen.
Weiterhin tobt in manchen Medien ein Streit über vorgetäuschte Mondlandungen, dem wir in dieser Ausgabe einen ganzen
Artikel widmen. Neue Höhepunkte des Streites: Eine Schägerei zwischen dem
Mondflieger Aldrin und einem Journalisten
(
Telepolis-Weltraum),
die Idee der NASA ein eigenes Buch nur gegen den Mondlandungs-Schwindel herauszubringen, die dann aber fallen gelassen wurde
(
Telepolis-Weltraum,
Cosmic Mirror)
und ein großer Artikel über uralte Mondstädte in der Prawda, welche die NASA auf dem Mond erkundet haben soll
(
Spiegel Online).
Mit der ersten kommerziellen Mondmission bleibt der Mond zumindest weiterhin ein Ziel für Sonden
(
Cosmic Mirror). Allerdings sollen
nur Bilder gemacht und schließlich "persönliche Gegenstände" auf die Mondoberfläche verbracht werden. (Die
Mission wird "sportlich", also per Einschlag, landen.) Am 20. Dezember wurde ein Prototyp von "TrailBlazer" mit einer
russischen Rakete erfolgreich ausgesetzt. Einen neuen Grund für eine Rückkehr zum Mond bringen Geologen vor: es sollte
altes Erdgestein auf der Mondoberfläche liegen, welches durch heftige Asteroideneinschläge auf die junge Erde zum Mond
geschleudert wurde.
(
astronews.com).
In Daten der Clementine-Sonde wurde ein extrem Junger Mondkrater gefunden
(
astronews.com,
Cosmic Mirror).
Im Jahre 1953 hatte ein Amateurastronom in der zugehörigen Mondregion einen Blitz beobachten und fotografieren k&oumml;nnen.
Das eine alte Apollo-Oberstufe auf Besuch im System Erde-Mond vorbeischaut, wie bereits in der
letzten Ausgabe
vermutet, scheint sich zu bewahrheiten
(
Cosmic Mirror).
Nachdem sie Jahrzehnte fern der Erde ihre Bahn um die Sonne gezogen hat, durcheilt die als "J002E3" katalogisierte Oberstufe von
Apollo 12 nun unsere Nachbarschaft.
Mit Venus-Express fliegt die ESA nun endgültig zur Venus. Trotz Budget-Streitigkeiten
(
Cosmic Mirror). Der Orbiter ist
dem Studium der Venus-Atmosphäre gewidmet. Da Teile der Sonde Mars-Express (startet 2003) verwendet werden können Kosten gespart
werden.
Neue Mars-Missionen der NASA für das "Small Explorer Program" wurden nun ausgewählt. Von den nun noch verbleibenden
4 Projekten wird nur eines 2007 fliegen
(
Cosmic Mirror).
Eine Erklärung dafür warum so viele Mars-Meteoriten jung sind wurde nun gefunden
(
astronews.com).
Die bei Einschlägen auf dem Mars zur Erde geschleuderten Meteoriten stammen rätselhafterweise alle aus geologisch jungen Regionen des
Mars. Ein neuer Erklärungsansatz: Die geologisch alten Regionen sind dick von Schutt überdeckt, der bei Einschlägen auf dem Mars
als Polster wirkt.
Nun wurde auch Wasser am Mars-Nordpol entdeckt
(
astronews.com,
Cosmic Mirror).
Über die Meßmethode und Resultate für die Mars-Südhalbkugel berichteten wir in den
Kurzmeldungen 3/02.
Ein stark variierendes Marsklima legt eine auf Bildern des "Mars Global Surveyors" fußende Arbeit nahe
(
Telepolis-Weltraum,
astronews.com).
Dabei wurde die Struktur der nördlichen Polkappe untersucht, in der - vergleichbar zu Jahresringen - Eiszeiten ihre Spuren hinterlassen
haben. Die beachtlichen, auf Zeitskalen von 10 Killionen Jahren vorkommenden, Klimaänderungen lassen sich durch Änderungen der
Marsbahn und -rotationsachse erklären. Bei der Erde sind die Schwankungen vergleichsweise gering, da die Erdrotation durch den Mond
stabilisiert wird.
Am 5. November fand der letzte Mond-Vorbeiflug von Galileo, der bekannten Jupiter-Sonde der NASA, statt. Ziel war der grob 250 km
messende Mond Amalthea. Leider sind die fianziellen Mittel der zu Ende gehenden Mission so knapp, daß die Kamera nicht dabei betrieben
werden konnte. Dafür konnten aber z.B. Magnet- und Strahlungsfelder vermessen werden. Kurz nach dem Vorbeiflug in nur 160 km Distanz
ging die durch die starke Strahlung verwirrte Sonde in den "Safe-Mode", aus dem sie nur langsam wieder erweckt werden konnte - ein
durchaus üblicher Vorgang und nicht verwunderlich, kam die Sonde doch Jupiter noch nie zuvor so nah
(
Cosmic Mirror).
Als man sich dann an die Datenauswertung machte, gab es eine Überraschung: Amalthea ist eine Geröllhalde! Offenbar haften hier viele
kleinere Brocken durch die gemeinsame Anziehungskraft an einander
(
astronews.com,
Cosmic Mirror).
Dies erschloß man aus der geringen Masse des Mondes, die durch die Ablenkung der Sonde bei dem Vorbeiflug abgeleitet wurde. Im September
2003 wird Galileo in den Jupiter stürzen. So soll verhindert werden, daß die Sonde den Mond Europa, der vielleicht Leben beherbergt,
bei einem ungewollten Einschlag dort kontaminiert.
Weiterhin gibt es neue Untersuchungen zu den Jupiter-Ringen
(
astronews.com).
Man meint rote Flecken auf dem Jupiter-Mond Europa mit aufsteigenden Eismassen erklären zu können
(
Cosmic Mirror).
Steht dies mit dem vermuteten Meer unter dem Oberflächen-Eis in Verbindung? Eine Mission nach Europa befürwortet der
Haushaltsausschuß des US-Unterhauses - Entgegen der Wünsche von Regierung und NASA
(
Cosmic Mirror).
Auch der Senat hat eine solche Mission abgelehnt.
Die Saturn-Sonde Cassini der NASA hat nun erste Bilder des Saturn aufgenommen
(
astronews.com,
Cosmic Mirror).
Kürzlich wurden erstmals Wolkenstrukturen auf Saturn-Mond Titan beobachtet
(
Telepolis-Weltraum).
Dort soll der auf Cassini "huckepack" mitfliegende Huygens-Lander der ESA am 14. Jannuar 2005 niedergehen. Wenn es dort strukturierte
Wolken gibt, dann doch sicher auch ein interessantes Wettergeschehen?
Die schiefstehende Saturnachse war bisher immer ein Problem für Theoretiker der Planetenentstehung: Die Gasriesen haben bei ihrer
Entstehung Masse jeweils aus einem großen Volumen aufgesammelt, dessen Drehimpuls im Mittel der Drehimpuls senkrecht zur Ekliptik stehen
sollte. Bei Saturn beobachtet man allerdings eine Neigung der Rotationsachse von 27 Grad gegen die Ekliptik. Vielleicht des Rätsels
Lösung: Offenbar gibt es zwischen den Bahnen von Saturn und Neptun eine Resonanz einer Periode von 1.8 Millionen Jahren
(
astronews.com).
Nach dem Senat (siehe
letzte Ausgabe)
wird die Pluto-Sonde nun auch vom Haushaltsausschuß des US-Parlaments unterstützt.
(
Cosmic Mirror).
Und dies ausdrücklich gegen den Wunsch von Regierung und NASA. Der Pluto muß in den nächsten Jahren besucht werden, da sonst
für viele Jahrzehnte die Lichtverhältnisse äußerst schlecht werden. Der aktuelle Missionsplan hat eine Review-Phase
passiert
(
Cosmic Mirror).
Die Temperaturänderungen auf Pluto waren schon in der
letzten Ausgabe
ein Thema. Bei der Analyse von Daten einer Sternbedeckung durch Pluto, wobei die Pluto-Atmosphäre durch das hindurchscheinende Sternenlicht
untersucht werden kann, kamen unterschiedliche Gruppen zu ganz verschiedenen Ergebnissen. Bei den einen wurde Pluto wärmer, bei den anderen
kälter. Nun scheint man sich auf eine Erwärmung zu einigen
(
Cosmic Mirror).
Beachten Sie auch die Meldungen zu dem Riesen-Asteroiden "Quaoar" in der Sparte "Kometen & Asteroiden"
Mit Asteroid "Quaoar", der in der Nähe von Pluto die Sonne umkreist, ist daß bisher größte Objekt des
Kuiper-Gürtels gefunden worden
(
astronews.com,
Cosmic Mirror).
Mit 1250 km Durchmesser, bestimmt aus Beobachtungen mit Radioteleskopen und später gar als Scheibe vom HST aufgelößt,
reicht dieses Objekt an die Hälfte des Pluto-Durchmessers heran. Damit stellt sich wieder einmal die Frage, ob Pluto wirklich als Planet zu
werten ist
(
Telepolis-Weltraum).
Die NASA-Sonde Stardust besuchte den Asteroiden "Annefrank"
(
Homepage)
und schoß dabei auch Bilder
(
astronews.com,
Cosmic Mirror).
Dabei stellte man anschließend auch fest, daß man den Durchmesser des Objektes bisher deutlich unterschätzt hatte
(
astronews.com).
Das Kontrollzentrum nutzte den Vorbeiflug nicht zuletzt als Generalprobe für den Besuch von Stardust beim Kometen "Wild 2" am
2. Januar 2004. Zum 15 Januar 2006 wird Stardust auf der Erde zurückerwartet: Dann soll der von der Sonde gesammelte Kometenstaub in einer
Kapsel abgeworfen werden.
Auch neue Bilder des Kometen "Borelli", aufgenommen von der Sonde Deep Space 1, wurden publiziert
(
Cosmic Mirror).
Eine eigenartig hohe Zahl von Asteroiden-Paaren im Kuiper-Gürtel, um 4% aller Objekte, legen die jetzt bekannten 8 Paare nahe
(
Cosmic Mirror).
Vielleicht kann man dies durch gleichzeitige Begegnung von jeweils 3 Objekten erklären
(
Cosmic Mirror).
Gibt es Kosmische Strahlung aus dem Asteroiden-Gürtel? Dies legt die Zusammensetzung einer Komponente der Kosmischen Strahlung nahe
(
Cosmic Mirror).
Das der berühmte Erdbahn-Kreuzer "Hermes" eventuell wiederentdeckt wurde, berichteten wir schon in der
letzten Ausgabe.
Die Frage, ob es sich bei "2002 SY50" wirklich um den im Jahr 1937 an der Erde vorbeigeflogenen "Hermes" handelt, ist
noch immer nicht entschieden
(
Cosmic Mirror).
Eine Art neuer Erdmond wurde nun entdeckt. Der nur 100 m messende Asteroid "2002 AA29" wurde von der Erde auf eine
Bahn gezwungen auf der uns der Asteroid immer einmal wieder besucht
(
Cosmic Mirror).
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Wurde nun ein erster extrasolarer Komet entdeckt? Der Pulsar "PSR B1257+12" erregte bereits in der Vergangenheit
Aufmerksamkeit, konnte man doch durch die Beobachtung der Ankunftszeit der Signale auf der Erde 3 Planeten, mit Massen vergleichbar der Erde, im
Orbit um dieses exotische Objekt ausmachen. Nun aber kommt es noch besser: Hat man nun einen Kometen entdeckt? Dies legen jedenfalls
periodische Schwankungen in der Puls-Ankunftszeit nahe, die nur bei niedrigen Radio-Frequenzen beobachtet werden. Dies kann man am besten
erklären, wenn der Pulsar von Zeit zu Zeit von der Erde aus gesehen hinter einem Gasschweif, ausgehend von einem Objekt im Orbit des
Pulsars, steht
(
Cosmic Mirror).
Ein erster Exoplanet in einem engen Doppelsternsystem, in dem sich zwei Sonnen gegenseitig umkreisen, wurde nun gefunden
(
Telepolis-Weltraum,
Cosmic Mirror).
Lange war unklar ob solche Systeme existieren, da eine von zwei Sternen beeinflußte Planetenbahn unstabil sein könnte. Die Entdeckung
hat direkte konsequenzen für die Anzahl der möglicherweise in der Milchstraß existierenden Planeten.
Die erste astrometrische Massenbestimmung eines Exoplaneten gelang durch die Verwendung der Fine Guidance Sensors des HST
(
astronews.com,
Cosmic Mirror)
- und legt so Planetenmassen sehr genau fest. Diese Sensoren sind eigentlich nur dazu gedacht, das HST genau auszurichten, doch bereits mehrfach
wurden sie in der Vergangenheit auch für wissenschaftliche Zwecke verwandt. Nun wurde mit ihnen die "Wackelbewegung" gemessen,
die ein Planet dem Stern "Gliese 876" aufprägt: Wie bei einem Hammerwurf, wo der Werfer eine "Wackelbewegung"
ausführt, wird der Stern hier vom Planeten bewegt. Normalerweise mißt man durch Analyse des Spektrums (also der Farben) des Sterns,
ob dieser periodisch auf uns zu kommt und dann fortfliegt. Nun wurde erstmals die seitliche Bewegung gemessen. So konnte nun die Masse des
Planeten auf 1.9±0.5 Jupitermassen festgelegt werden.
Gibt es Wasser-Maser in den Atmosphären von Exoplaneten? Dies legen Beobachtungen italienischer Astronomen nahe
(
Telepolis-Weltraum).
Oder doch nicht? Teilweise waren die Resultate wohl Schnellschüsse
(
Cosmic Mirror).
In der Astronomie heist es immer vorsichtig zu sein.
Eine Methode um massearme Planeten in Staubscheiben junger Sterne zu finden wurde jüngst in einer Computer-Simulation getestet und
auf den Stern "Epsilon Eridani" angewandt
(
Telepolis-Weltraum).
Grundlegende Idee: Junge Sterne sind oft von Staubscheiben umgeben, in denen Planeten Muster hinterlassen würden. Und bei Epsilon Eridani
scheinen diese Muster zu existieren. Stimmen die Modelle, so ist hier ein Exoplanet besonderer Art zu finden: Seine Masse soll nur 0.1
Jupitermassen betragen, was der geringste je für einen Exoplaneten abgeleitete Wert ist, die Umlaufzeit 280 Jahre betragen, was nun der
größte je bestimmte Wert ist. Die anderen Suchmethoden für Exoplaneten (d.h. duch vermessung des "Wackelns" des
umkreisten Sterns) finden nur massereiche Planeten auf kurzperiodischen Umlaufbahnen. Aber Vorsicht ist geboten: Nur wenn die im Modell
gemachten Annahmen genau stimmen - was auf Grund der Komplexität der Vorgänge kaum der Fall sein dürfte - ist diesen Werten, und
der Planetenentdeckung allgemein, zu trauen.
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Am 21. Oktober 2002 wurde der ALMA-Vertrag zwischen Chile und ESO unterzeichnet
(
Cosmic Mirror).
Die
ESO,
die Europäische Südsternwarte (beachten Sie dazu bitte auch den Artikel
Am Observatorium "La Silla" in Chile
in dieser Ausgabe), möchte in den kommenden Jahren das Radioteleskop ALMA (Atacama Large Millimetre Array) in der
Atacama-Wüste errichten. Auf einem bei San Pedro de Atacama liegenden Hochplateau sollen in 5000 m Höhe 64 Antennen errichtet
werden, die zusammengeschaltet eine phantastische Auflösung und Empfindlichkeit ermöglichen.
Nun wurde ein erstes Instrument des VLT-Interferometers in Betrieb genommen
(
astronews.com,
Cosmic Mirror).
Das
VLT
der ESO besteht aus vier Teleskopen der 8-Meter-Klasse. Nun wurden erstmals zwei von ihnen zusammengeschaltet. Bisherige Versuche waren immer
unter Verwendung von kleineren Hilfsteleskopen mit nur 40 cm Durchmesser durchgefürt worden.
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Ein neues "Raumflugzeug" ist der Kern der abgeänderten US-amerikanischen Space Launch Initiative
(
Cosmic Mirror).
Diese soll den Zugang zum All auch in der Zukunft sicherstellen. Dazu soll das Leben der Space-Shuttle-Orbiter verlängert und später
ein modernes Schwerlast-Transportsystem geschaffen werden. Zuinächst aber soll ein Raumflugzeug - eine art "Shuttle light" -
für bis zu sechs Personen gebaut werden, welches auf der Raumstation als Rettungsboot und generell als Personentransporter eingesetzt
werden kann. Die Verwendbarkeit als Rettungsboot ist besonders wichtig, da ab 2006 die dafür jetzt verwandten Sojuz-Kapseln nicht mehr
genutzt werden sollten. Damit greift die Bush-Administration wieder auf, was sie zunächst gestrichen hatte. Nun aber sieht man wohl doch
ein, was Kritiker direkt einwarfen - ohne ein neues Rettungssystem für die ISS (was im Übrigen damals in entwicklung war) ist diese
nicht zu betreiben.
Skuril maßt ein Russisch-Amerikanischer Streit an Bord der ISS an
(
Flug Revue).
Neben generellen Kompetenzstreitigkeiten (oft betätigen US-Astronauten Schalter in russischen Modulen...) beklagen sich die Russen
über technische Probleme. In den US-Modulen werden Kondenswasser und Exkremente außenbords entsorgt, während die Russen aus
beidem Trinkwasser produzieren und von den Kapazitäten her auch die US-Module klimatisieren könnten. So aber ist teurer
Trinkwassernachschub notwendig. Zudem verschmutzt die Außenbordsentsorgung langfristig die ISS. Fenster müssen gereinigt werden, die
Solarzellen werden angegriffen und ein Dock-Manöver schlug vermutlich bereits fehl, da der Adapter verdreckt war.
Die allgemeine Situation der ISS ist nicht rosig
(
Telepolis-Weltraum).
Nach viel Euphorie fehlen nun Geld und Vision.
Das Sonnensegel-Testraumsonde Kosmos 1 soll versuchsweise mit Mikrowellenstrahlen beleuchtet werden
(
Cosmic Mirror).
Man will sehen, ob dies die Sonde geringfügig "anschiebt".
Rußland überlegt Baikonur aufzugeben, den bisher teuer von Kasachstan gepachteten Startplatz
(
Cosmic Mirror).
Alternativen würden Plätze auf russischem Boden bieten.
Ein neuer ESA-Direktor wurde festgelegt
(
Cosmic Mirror)
der auch das Zukunfts-Programm der ESA
(
astronews.com)
auf den Weg bringen wird. Das "Aurora" geheißene Konzept, evtl. gar mit bemannten Flügen zu Mond und Mars, skizzierten wir
bereits in der
letzten Ausgabe.
Das Galileo-SatNav-System ist weiterhin in politischen Turbulenzen
(
Cosmic Mirror).
Diesmal haben sich Spanien und Deutschland überworfen. In der
Ausgabe 2/02
wurde das System umrissen.
Es wird deutsche Technologie auf einem Orbital-Schlepper fliegen
(
Cosmic Mirror).
Die Orbital Recovery Corporation will in der nächsten Zeit einen Roboter starten, der vor allem an geostationäre
Kommunikationssatelliten koppeln soll um diese auf Position zu halten wenn ihr Treibstoff längst verbraucht ist.
Der Iran überrascht mit einem eigenen Spionagesatelliten auf eigener Rakete - so kündigt man es zumindest an
(
Cosmic Mirror).
Der Start soll gar in 2003 geschehen. Wenn dies wirklich geschieht, so sind die wesentlichen Komponenten allerdings vermutlich aus vielen
anderen Ländern zusammengekauft.
Am 17. Oktober 2002 wurde das große Gamma-Observatorium Integral der ESA gestartet
(
astronews.com
Cosmic Mirror).
Mit diesem Satelliten sollen von astronomischen Quellen abgestrahlte Gammastrahlen, "Licht" viel energieintensiver als das mit unseren
Augen wahrnehmbare, studiert werden. Diese Strahlung wird von besonders heißen Himmelsobjekten, wie etwa Weißen Zwergen,
Neutronensternen und dem Gas nahe Schwarzen Löchern, ausgesandt. Integral umkreist die Erde auf einer stark elliptischen Bahn, welche den
Satelliten bis auf 150000 km Erdabstand hinausbringt um die Van-Allen-Strahlungsgürtel der Erde zu umgehen. Der Start erfolgte auf
einer russischen Proton.
Im Dezember wurden dann erste Beobachtungen vorgestellt
(
astronews.com,
Cosmic Mirror).
Durch Zufall hatte der Satellit in dieser Zeitspanne auch bereits einen ersten Gamma-Burst gesehen. Die Missionsdauer ist mit zwei Jahren
angesetzt, jedoch wird der Treibstoff vermutlich auch für fünf Jahre reichen.
Damit gibt es drei wesentliche Observatorien der ESA
(
ESA-Missionen).
Neben SOHO, dem Sonnen-Observatorium, fliegen XMM-Newton, der Röntgen-Satellit, und schließlich Integral. Die NASA
((
NASA-Missionen
unterhält gegenwärtig mit Chandra (Röntgen-Satellit), Hubble Space Telescope, dem Far Ultraviolet Spectroscopic Explorer (FUSE)
und SIRTF (Space Infrared Telescope Facility; Start 2003) vier große Observatorien für allgemeine Beobachtungen, zwei weitere
(Microwave Anisotropy Probe, MAP; Submillimeter Wave Astronomy Satellite, SWAS) sind speziellen Fragestellungen gewidtmet.
Erstmals nach 75 erfolgreichen Starts gab es eine Sojuz-Katastrophe
(
Cosmic Mirror).
Am 15. Oktober explodierte die unbemannte Rakete 20 Sekunden nach dem Start. Doch ging nicht nur die Rakete und die Nutzlast (Foton M-1, ein
mit ESA-Experimenten versehener Freiflieger, z.B. mit Kristallexperimenten) verloren, auch ein russischer Soldat kam ums Leben.
Europa betrifft aber eher die Ariane-Katastrophe vom 11. Dezember
(
Telepolis-Weltraum,
astronews.com).
Explodiert war hier eine neue Version der Ariane 5, die in Zukunft Nutzlasten von bis zu 10 Tonnen in den geostationären Orbit
verbrinegn soll, auf ihrem Jungfernflug. Nach einem problemfreien Start traten 68 Sekunden nach dem Abheben erste Probleme an dem neu
konstruierten Haupttriebwerk auf. Wirklich ernst wurde es aber erst als starke Vibrationen auftraten und die Nutzlastverkleidung in 69 km
Höhe dann abviel. Schließlich wurde die Rakete 7.5 Minuten nach dem Start, in 120 km Höhe über dem Atlantik,
gesprengt. Schon im November war der Start der Rakete verschoben worden
(
Cosmic Mirror).
Was besonders verheerend ist: Im Januar muß in einem Zeitfenster von nur 2 Wochen die Kometen-Mission Rosetta gestartet werden
(
Cosmic Mirror) -
auf der unmodifizierten Ariane 5. Es bleibt abzuwarten, ob dieser Start durchzuführen ist.
Erfolgreicher ist da China auf dem Weg der bemannten Raumfahrt
(
Cosmic Mirror, 244,
Cosmic Mirror, 246,
Cosmic Mirror, 247).
Mit Shenzhou 4 wurde am 29. Dezember vermutlich das letzte unbemannte Schiff gestartet. Auch die Astronauten bereiten sich vor
(
Cosmic Mirror).
Auch der erfolgreiche Jungfernflug der Delta IV vom 20. November ist zu vermelden
(
Cosmic Mirror).
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| Platz |
Das automatische Teleskop RAPTOR hat einen Burst 65 Sekunden nach Ausbruch fotographiert
(
Cosmic Mirror, 246,
Cosmic Mirror, 247).
Entdeckt wurde der Burst am 12. Dezember vom Satelliten HETE-2, der 22 Sekunden nach der Entdeckung die Koordinaten der Explosion in das
Internet speiste. Das Ereignis mit dem Namen GRB021211 war bereits 9 Minuten später kaum noch auszumachen und gehört damit zu den
"dunklen" Bursts, einer Klasse von Ereignissen bei denen bisher nie ein Nachleuchten im optischen wahrgenommen werden konnte.
Anders der intensiv beobachtete Burst GRB021004 vom 4. Oktober
(
astronews.com,
Cosmic Mirror).
Dieser, ebenfalls von HETE-2 entdeckte, Burst wurde erstmals 9 Minuten nach dem Burst fotografiert, insgesammt von etwa 100 Teleskopen
gejagt.
Nun wurde das Schwarze Loch im Zentrum der Milchstrasse hochgenau mit dem VLT vermessen
(
Telepolis-Weltraum,
astronews.com,
Cosmic Mirror).
Ein um die zentrale Massenkonzentration unserer Milchstrasse kreisender Stern näherte sich bis auf 17 Lichtstunden (das ist das dreifache
der Distanz Pluto-Sonne) dem kompakten Objekt, dessen Masse zu 3.7 Millionen Sonnenmassen bestimmt ist. Noch viel mehr als bisher ist damit der
Schluß: So viel Masse auf so kleinem Raum kann nur ein Schwarzes Loch aufbringen. Wieder konnten einige alternative Objektarten
(z.B. wurde einmal eine Wolke von Elementarteilchen vorgeschlagen) ausgeschlossen werden. Die Region um das Schwarze Loch wurde kürzlich im
Infrarot-Bereich unter die Lupe genommen
(
astronews.com).
Die Schwarzen Löcher mittlerer Masse, über deren Entdeckung wir in der
letzten Ausgabe
berichteten, stehen auf wackelligien Beinen
(
Cosmic Mirror).
Offenbar basierten Teile der bisherigen Analyse auf einer mit Rechenfehlern behafteten älteren Publikation. Wieder einmal heißt es in
der Astronomie, nicht jede Entdeckung direkt glauben zu dürfen.
Ein Paar supermassiver Schwarzer Löcher wurde nun in NGC6240 entdeckt
(
Cosmic Mirror).
Bisher kennt man nur Galaxien mit einem einzigen Schwarzen Loch im Zentrum. Vielleicht kann man aus dem Mangel an solchen Paaren (warum sollten
Schwarze Löcher immer allein entstehen?) etwasüber die Entstehung Schwarzer Löcher lernen.
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Die Polarisation der Kosmischen Hintergrundstrahlung konnte erstmals mit dem am Südpol stehenden Radioexperiment DASI beobachtet
werden
(
Telepolis-Weltraum I,
Telepolis-Weltraum II).
Diese Entdeckung wurde vom Magazin Nature gar in die "Top 10" der Entdeckungen des Jahres 2002 gewählt. Das Signal ist allerdings
noch so schwach, daß man nur sagen kann, daß die Strahlung polarisiert ist, nicht jedoch, auf welchen Winkelskalen die Polarisation
genau auftritt. Das die Polarisation vorhanden ist, bestätigt erst einmal nur die bisherigen Urknall-Theorien, ohne zwischen spezielleren
Modellen aufgrund der Meßergebnisse unterscheiden zu können. Übrigens könnte es möglich sein mit der Polarisation
irgendwann einmal gar Vorgänge aus der Epoche der Inflation zu studieren.
Eine Extrem junge Galaxie in der Nähe der Milchstraße fanden Beobachter mit dem Hubble Space Telescope
(
astronews.com).
In nur etwa 70 Millionen Lichtjahren Entfernung fanden sie eine sehr kleine und junge Galaxie von nur 900 Lichtjahren Durchmesser und - nun
kommt es - einem Alter von gerade einma 100 Millionen Jahren! Woher kommt ein so junges Objekt, wo doch Galaxien sonst Milliarden Jahre alt
sind? Offenbar sind hier Gaswolken, die seit dem Urknall mit keiner Galaxie in Berührung gekommen sind, kollidiert. Besonders
auffällig ist die grosse Distanz von 30 Millionen Lichtjahren zwischen der jungen Galaxie und der nächsten anderen. So blieben die
Gaswolken vielleicht für eine lange Zeit ungestört.
Ein extrem alter Stern in der Milchstraße wurde nun entdeckt
(
Telepolis-Weltraum,
astronews.com,
Cosmic Mirror).
Anhand der chemischen Zusammensetzung solcher Sterne und z.B. ihrer Bahn in der Milchstraß kann man etwas über die Jugend unserer
Galaxie lernen.
Die Dunkle Energie wurde durch Gravitatilslinsen-Statistik bestätigt
(
Telepolis-Weltraum,
astronews.com,
Cosmic Mirror).
In den letzten 10 Jahren hat man den Himmel mit Radiointerferometern, wie etwa dem VLA, nach Gravitationslinsen durchmustert. Die gefundene,
recht große Zahl kann nur erklärt werden, wenn es Dunkle Energie im Universum gibt, welche das Universum aufbläht.
Die Dunkle Energie macht die Geschichte des Universums kaum erforschbar, denn ihre zeitliche Entwicklung ist unbekannt
(
Cosmic Mirror).
So ist momentan kaum zu sagen, wie groß der Anteil Dunkler Energie an der Gesamtenergie des Universums in dessen Jugend war.
Eine Theorie modifizierter Gravitation wurde wiederlegt durch Beobachtungen eines Galaxienhaufens mit dem Röntgenteleskop Chandra
(
astronews.com).
Solche Theorien werden angeführt um die Dunkle Materie in vielen Himmelsobjekten zu erklären.
Das Quasare wirklich Objekte bei kosmologischen Distanzen sind legt eine neue statistische Studie nahe
(
astronews.com).
In der Vergangenheit legten zeigten andere Arbeiten nahe, daß die bei Quasaren gemessenen Rotverschiebungen nicht zufällig verteilt
sind, sondern Zusammenhänge zwischen den Rotverschiebungen am Himmel benachbarter Galaxien und Quasare, die aber bei ganz verschiedenen
Distanzen liegen sollten, offenbar bestehen. Dies erwies sich allerdings nun als Irrtum. Bisherige Stichproben waren offenbar zu klein.
v.i.S.d.P.: Jens Kauffmann, webjournal@tiscali.de