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Astronomischer Verein Remscheid e.V. - Sternwarte Remscheid


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Bildersammlung - Gasnebel

Hier werden wir nach und nach interessante Bilder zeigen, die von Mitgliedern des Vereins in der Remscheider Sternwarte, der Außensternwarte (RAST) oder während einer astronomischen Exkursion gemacht wurden.

Auf dieser Seite zeigen wir Ihnen Aufnahmen von sogenannten Deep-Sky Objekten. Das sind astronomische Objekte (Galaxien, Nebel, Quasare, Novae), die sich in grosser Entfernung weit ausserhalb unseres Sonnensystems befinden.

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Deep Sky Aufnahmen - Gasnebel

Messierobjekte: M8   M16   M17   M20   M27   M42  
NGC:  NGC1499   NGC2237   NGC5128   NGC6992-95   NGC7000   NGC7293  


M 8 (Lagunen Nebel), M 20 (Trifid Nebel) und M 17 (Omega Nebel) im Sternbild Schütze
Das Sternbild Schütze enthält mehrere rot leuchtende Gasnebel. Größter und hellster dieser Emissionsnebel ist M 8, der Lagunennebel, in den der offne Sternhaufen NGC 6530 eingebettet ist. Etwa 1,5° nördlich liegt der Trifidnebel M20. An der Grenze zwischen den Sternbildern Schütze und Schild liegt der Omega Nebel, M 17.

M8 - Lagunen Nebel M 8 - Lagunen Nebel
Aufgenommen von Michael Schmitz, Marc Dümpelmann und Reiner Ebel mit 114/600 mm Apo Refraktor und 1,5 fach Konverter und Deep Sky Filter mit einer Belichtungszeit von 45 Minuten auf Kodak Royal 1000 Film im Juni 2002 auf La Palma.

Lagunen und Trifid Nebel M 8 Lagunen-Nebel und M 20 Trifid-Nebel
Aufgenommen von Michael Schmitz, Marc Dümpelmann und Reiner Ebel mit 114/600 mm Apo Refraktor und Deep Sky Filter mit einer Belichtungszeit von 30 Minuten auf Kodak Royal 1000 Film im Juni 2002 auf La Palma.

Trifid Nebel M 20 - Trifid-Nebel
Aufgenommen von Michael Schmitz, Marc Dümpelmann und Reiner Ebel mit 114/600 mm Apo Refraktor und 1,5 fach Konverter und Deep Sky Filter mit einer Belichtungszeit von 45 Minuten auf Kodak Royal 1000 Film im Juni 2002 auf La Palma.

M8 und M20 M 8 Lagunen-Nebel und M 20 Trifid-Nebel
Zwei Emmissions-Nebel im Sternbild Schütze. 30 Minuten Belichtungszeit mit Deep-Sky Filter auf Kodak Royal 1000 Film mit einem Newton Teleskop mit 150 mm Öffnung und 750 mm Brennweite.
Aufnahme von Michael Schmitz am 24.05.2001 in Sticht/Eggegebirge.

Omega Nebel M 17 - Omega-Nebel
Aufgenommen von Michael Schmitz, Marc Dümpelmann und Reiner Ebel mit 114/600 mm Apo Refraktor und 1,5 fach Konverter und Deep Sky Filter mit einer Belichtungszeit von 45 Minuten auf Kodak Royal 1000 Film im Juni 2002 auf La Palma.


M 16 Adler Nebel im Sternbild Schlange
In den östlichen Teil des Steinbildes Schlange ragen Ausläufer der Milchstraße hinein. In diesem großen Komplex von Gas und Staubwolkem befindet sich M 16. Viele seiner Sterne sind noch sehr jung und weisen eine hohe Leuchtkraft auf. Auch heute entstehen im umgebenden Nebel noch Sterne.

Adler Nebel M 16 - Adler-Nebel
Aufgenommen von Michael Schmitz, Marc Dümpelmann und Reiner Ebel mit 114/600 mm Apo Refraktor und 1,5 fach Konverter und Deep Sky Filter mit einer Belichtungszeit von 45 Minuten auf Kodak Royal 1000 Film im Juni 2002 auf La Palma.


M27 Hantel Nebel im Sternbild Füchschen
Der Hantelnebel M27 (NGC 6853) im Sternbild Füchschen (lat. Vulpecula) ist ein Planetarischer Nebel. Hier bläßt ein sterbender, sonnenähnlicher Stern im Todeskampf einen Großteil seines Gases ab. Im Zentrum bleibt ein "Weißer Zwerg" zurück.

M27 M27 - Hantelnebel
CCD Aufnahme des Hantelnebels durch ein Vixen R200SS Newton-Teleskop mit 800 mm Brennweite. Es wurden drei Bilder mit je 45 Sekunden Belichtungszeit mit einer ST 7 CCD Kamera mit Infrarotfilter aufgenommen und addiert.
Aufnahme von Frank Zobel am 13.09.2002 an der Remscheider Außensternwarte.

M27 M27 - Hantelnebel
30 Minuten Belichtungszeit mit Deep-Sky Filter auf Kodak Royal 1000 Film mit einem Newton Teleskop mit 150 mm Öffnung und 750 mm Brennweite.
Aufnahme von Michael Schmitz am 24.05.2001 in Sticht/Eggegebirge.

M27
M27
M27 - Hantelnebel
CCD Aufnahme von Jens Kaufmann
Instrument: R-200SS, f/4 Newton
Sternwarte: RAST
Datum, Zeit: 07.05.2000, etwa 00:45 MEZ
Belichtungszeit: 16 x 30 Sekunden = 8 Minuten
Filter: keiner
Bildverarbeitung:
i) Gamma-Korrektur,
ii) kontrastverstärkt; jeweils AUSSCHNITT !
Im Hantelnebel bläßt ein sterbender, sonnenähnlicher Stern einen Großteil seines Gases über einige 10000 Jahre ab.
Wie viele astrophysikalische Phänomene erfolgt auch dieses in "bipolarer" Weise. Das Gas wird offenbar, wie im Bild ersichtlich, vorzüglich nach "oben links" und "unten rechts" ausgestoßen. Warum dies der Fall ist, wissen wir nicht genau. Magnetfelder oder ein weiterer, um den Zentralstern kreisender Stern, kann die Ursache sein. In der zweiten, kontrastverstärkten Aufnahme sieht man, daß auch "seitlich", in Form von "Henkeln", Gas zu finden ist.


NGC 7000 - Der Nordamerika- und Pelikan-Nebel
Der Nordamerika-Nebel besteht aus einer Wolke Wasserstoffgas, das durch das Licht naher, heißer Sterne ionisiert und dadurch zum Leuchten angeregt wird. Seine markante Form erhält der Nebel durch Dunkelwolken (Staub), die ihn durchziehen und die From des Golfes von Mexiko nachzuzeichen scheinen. Diese Dunkelwolken trennen den Nordamerika-Nebel auch von von seinem westlichen Teil, dessen Form mit etwas Phantasie einem Vogel mit langem Schnabel ähnelt und daher Pelikan-Nebel genannt wird.

NGC7000_MS1 NGC 7000 - Nordamerika- und Pelikan-Nebel
Der Nordamerika-Nebel (NGC 7000) und Pelikan-Nebel im Sternbild Schwan
Aufgenommen von Michael Schmitz auf La Palma. Belichtungszeit 30 Min. mit Deep-Sky Filter auf Scotch Chrome 400 Diafilm mit 135 mm Teleobjektiv bei Blende 2.8.

NGC7000_1 NGC 7000 - Der Nordamerika Nebel
Aufgenommen am 22.09.1997 um 22:10 Uhr an der Remscheider Außensternwarte (RAST) von Dirk Gützlaff. Belichtungszeit 8 Min. auf Scotch Chrome 400 Diafilm mit 135 mm Teleobjektiv bei Blende 2.8.

NGC 7000 NGC 7000 Nordamerika Nebel
Aufgenommen von Michael Schmitz, Marc Dümpelmann und Reiner Ebel mit 200 mm Opjektiv bei Blende 3,5 und Deep Sky Filter mit einer Belichtungszeit von 20 Minuten auf Kodak Royal 1000 Film im Juni 2002 auf La Palma.


NGC 6992-6995 - Cirrus Nebel im Sternbild Schwan
Die rot leuchtenden Wolkenfetzen sind Überreste einer Supernova-Explosion vor etwa 30 000 bis 50 000 Jahren und dehnen sich heute noch mit einer Geschwindugkeit von etwa 120 Kilometern pro Sekunde aus.

Helix_Nebel Der Cirrus Nebel - Hauptfilament
Aufgenommen von Michael Schmitz, Marc Dümpelmann und Reiner Ebel mit Apo Refraktor 114/600 mm und UHC Filter mit einer Belichtungszeit von 20 Minuten auf Kodak Royal 1000 Film im Juni 2002 auf La Palma.

Cirrus_MS1 Cirrus-Nebel im Sternbild Schwan
Aufgenommen von Michael Schmitz auf der Remscheider Außensternwarte.
Belichtungszeit 45 Min. mit Deep-Sky Filter auf Kodak Royal 1000 Film mit 432 mm Teleobjektiv bei Blende 4.0.
Die rot leuchtenden Wolkenfetzen sind Überreste einer Supernova-Explosion vor etwa 30 000 bis 50 000 Jahren und dehnen sich heute noch mit einer Geschwindugkeit von etwa 120 Kilometern pro Sekunde aus.

Sturmvogel Sturmvogel (Cirrus-Nebel)
Eine weitere Aufnahme des Sturmvogel-Nebels.
45 Minuten Belichtungszeit mit Deep-Sky Filter auf Kodak Royal 1000 Film mit einem Newton Teleskop mit 150 mm Öffnung und 750 mm Brennweite.
Aufnahme von Michael Schmitz im September 2000 während der Astronomie-Exkursion in Drögempütt.


NGC 1499 - Der California Nebel im Perseus

California_Nebel NGC 1499 - Der California Nebel
Aufgenommen mit DeepSky-Filter auf Scotch Chrome 400 Diafilm von Michael Schmitz, Belichtungszeit 30 Min., Brennweite 700 mm, Blende 3,5.

California_Nebel Der California Nebel
Aufnahme von Michael Schmitz und Marc Dümpelmann mit einem Apo Refraktor 114/600 mm und Deep Sky Filter mit 40 Minuten Belichtungszeit auf auf Kodak Ektachrome 200 Diafilm im Dezember 2001 auf Teneriffa.


NGC 1977 - Running Man

Running Man - NGC 1977 Running Man
Dieser schöne Gasnebel (NGC 1977) umhüllt eine Gruppe heller Sterne nördlich des Orionnebels. Die Nebelwolke erinnert an eine Person, die mit fliegenden Armen läuft, deshalb nennt man dieses Objekt auch "Running Man Nebula".
Das Foto entstand am 20. Februar 2004 bei Halver. Aufnahme: Bernd-Reiner Ebel, 80 Minuten Belichtungszeit bei 2000 mm Brennweite auf Elite Chrome 200 Film.


M42 - Der Große Orionnebel
Der "Große Orionnebel" M42 ist mit einem Abstand von "nur" 1500 Lichjahren das uns am nächsten liegende Sternentstehungsgebiet mit HII-Region und anderen energiereichen Phänomenen bei der Sternentstehung (einige "ruhige" Sternentstehungsregionen liegen näher.) Diese Erscheinungen sind nicht zuletzt auf die sehr massereichen (z.T. einige 10 Sonnenmassen) dort befindlichen Sterne zurückzuführen, die viele andere Sternentstehungsgebiete nicht beherbergen.

Orion_Nebel M42 - Der Große Orionnebel
Beobachter: Harald Bohnenkamp und Jens Kauffmann.
Instrument: Haenel-Reflektor, f/6 an der RAST.
Beobachtungzeit: 26.02.2000, etwa 20:30 MEZ.
Belichtungszeit: 1 x 600 Sekunden = 10 Minuten mit ST 7 CCD Kammera. Filter: keiner,
Bildverarbeitung: Dunkelbild-Abzug, Gamma-Korrektur
Die Aufnahme ist die erste Langzeit-CCD-Belichtung des AVRS. Bisher waren wir aufgrund der schlechten RAST-Nachführung darauf angewiesen, Serien kurz (30 Sekunden) belichteter Aufnahmen im Computer zu summieren um ein gutes Resultat zu erzielen. Hier wurde von Hand durch das große Teleskop der RAST (das MPT) nachgeführt. Leider findet man nur in sternreichen Regionen ähnlich M42 genügend Leitsterne für den sehr eingeengten Blick durch das MPT.
Bei dieser Aufnahme kommt die sog. Gamma-Korrektur, die nachträglich im Rechner durchgeführt wird, voll zum tragen. Nur sie ermöglicht es, sowohl die extrem hellen Gebiete im Zentrum des Nebels, als auch die lichtschwachen Regionen in der Peripherie gleichzeitig darzustellen. (Bei einem chemischen Film ist dies nicht nötig: Hier sorgt der "Schwarzschild-Effekt" schon bei der Belichtung für eine ausgewogene Darstellung.) Einige helle Sterne (z.B. sehr deutlich bei den sternen links des Nebelzentrums) erscheinen nach oben und unten durch breite Streifen verunstaltet. Ursache ist das "Blooming" des CCD-Chips: Die durch das Licht in den Pixeln angehäuften Elektronen laufen regelrecht in die benachbarten Pixel aus. Sehr schön ist das Nebelzentrum strukturiert. In den Außenregionen und dem in der oberen Bildhälfte befindlichen Nebelflecken sind dunkle, durch undurchsichtigen Staub hervorgerufene Filamente zu sehen.

Orion_Nebel M42 - Orionnebel
Beobachter: Michael Schmitz und Marc Dümpelmann.
Aufgenommen mit einem Apo Refraktor 114/600 mm und Deep Sky Filter mit 40 Minuten Belichtungszeit auf Kodak Ektachrome 200 Diafilm im Dezember 2001 auf Teneriffa.

Orion_Nebel Farbaufbahme des großen Orionnebel M42
Beobachter: Rainer Ebel. Aufgenommen mit einer Belichtungszeit von 40 (!) Minuten durch ein Celestron 8 (Brennweite 2000mm, Blende 10) auf Kodak Royal 1000 Negativfilm

Orion_Nebel M42 - Orionnebel
Beobachter: Rainer Ebel und Michael Schmitz.
Aufgenommen mit einer Belichtungszeit von 30 Minuten mit einem Newton Teleskop mit 150 mm Öffnung und 750 mm Brennweite auf Kodak Royal 1000 Negativfilm in Wuppertal Beyenburg.

Pferdekopf Nebel Pferdekopfnebel im Sternbild Orion
Beobachter: Michael Schmitz und Marc Dümpelmann.
Aufgenommen mit einem Apo Refraktor 114/600 mm und Deep Sky Filter mit 40 Minuten Belichtungszeit auf Kodak Ektachrome 200 Diafilm im Dezember 2001 auf Teneriffa.
Der Name kommt von der schwarzen Dunkelwolke in der Bildmitte, die von dem rotem Emissionsnebel einen Ausschitt in Form Pferdekopfes verdeckt.

Barnards Loop Barnards Loop
Beobachter: Michael Schmitz und marc Dümpelmann.
Aufgenommen mit einem 135 mm Teleobjektiv bei Blende 2,8 mit 20 Minuten Belichtungszeit auf Agfa Optima 400 Film im Dezember 2001 auf Teneriffa.


NGC 7293 - Der Helix Nebel im Sternbild Wassermann

Helix_Nebel NGC 7293 - Der Helix Nebel
Aufgenommen von Michael Schmitz, Marc Dümpelmann und Reiner Ebel mit 114/600 mm Apo Refraktor und 1,5 fach Konverter und Deep Sky Filter mit einer Belichtungszeit von 45 Minuten auf Kodak Royal 1000 Film im Juni 2002 auf La Palma.


NGC 2237 - Rosettennebel im Sternbild Monoceros (Einhorn)
Der gesamte Rosettennebel, der in seiner wahren Ausdehnung etwa 130 Lichtjahre durchmißt, ist ein Sternentstehungsgebiet und gehört mit mehr als 10.000 Sonnenmassen zu den massereichen diffusen Gasnebeln. Der Nebel, der sich in ca. 5500 Lichtjahren Entfernung befindet, leuchtet nur schwach und bezieht seine Energie zum Leuchten aus dem offenen Sternhaufen NGC 2244, der sich in der optischen Mitte des Nebels befindet und deren Sterne sich erst vor wenigen Millionen Jahren im gebildet haben.

Rosettennebel NGC 2237 - Rosettennebel
Auf dieser Aufnahme sehen wir den rot leuchtenden Rosettennebel (NGC2237-39) im Sternbild Monoceros (Einhorn), der sich deutlich vor dem Himmelshintergrund abhebt.
Aufnahme von Michael Schmitz und Marc Dümpelmann. Aufgenommen mit einem 135 mm Teleobjektiv bei Blende 2,8 mit 20 Minuten Belichtungszeit auf Agfa Optima 400 Film im Dezember 2001 auf Teneriffa.

Rosettennebel NGC 2237 - Rosetten und Konusnebel
Aufnahme von Michael Schmitz und Marc Dümpelmann. Aufgenommen mit einem 135 mm Teleobjektiv bei Blende 2,8 mit 20 Minuten Belichtungszeit auf Agfa Optima 400 Film im Dezember 2001 auf Teneriffa.


Centaurus A NGC 5128 - Centaurus-A
Aufgenommen von Michael Schmitz, Marc Dümpelmann und Reiner Ebel mit 114/600 mm Apo Refraktor und Deep Sky Filter mit einer Belichtungszeit von 45 Minuten auf Kodak Royal 1000 Film im Juni 2002 auf La Palma.

Centaurus A Centaurus-A
Diese Aufnahme von Centaurus A, einer Galaxie in ca.20 MLj. Entfernung, entstand im Juni 2002 auf La Palma. Belichtet wurde 60 min durch ein C8 auf Kodak Royal 1000.
Aufnahme: M.Dümpelmann, M.Schmitz, B.R.Ebel


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letzte Änderung 12. April 2003